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Hoffnungslichter

Martin Schauß (Evangelische Kirchengemeinden Flonheim-Uffhofen und Bermersheim v.d.H.) für die christlichen Kirchen in Alzey-Wöllstein und Umgebung

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Mit einer Rasanz, die keiner für möglich gehalten hätte, breitet sich das Coronavirus aus. Und das macht Angst.

Aber gerade in unserer jetzigen Situation ist es tröstlich und mutmachend zu erleben, wie auch anderes, Gutes, sich rasant auszubreiten vermag. Zum Beispiel das Hoffnungslicht.
Vor ein paar Tagen erreichte mich die Mail eines Pfarrerskollegen aus dem Odenwald, der selbst zu den derzeit besonders gefährdeten Personen gehört.
In dieser Mail ruft er dazu auf, an jedem Abend, wenn es beginnt dunkel zu werden, ein Hoffnungslicht anzuzünden und ins Fenster zu stellen, damit Vorübergehende es sehen können.

Ein Licht, das zeigen soll: Wir glauben auch in dieser schweren Zeit an das Helle, das Gute und Frohmachende. Wir verlieren die Hoffnung nicht und halten an der Gewissheit fest, dass Gott uns auch und gerade jetzt zur Seite steht.
Das, so finde ich, ist eine sehr schöne Idee. Und die hat sich in der Tat rasant verbreitet: Schon jetzt wird in etwa 800 Kirchengemeinden dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Und diesen Aufruf gebe ich nun auch an Sie weiter.
Zünden Sie abends ein Hoffnungslicht an und stellen sie es ins Fenster.
Und gehen Sie, solange wir das dürfen, dann auch mal (allein oder zu zweit) hinaus um zu sehen, wo überall dieses Licht scheint.
Vielleicht gelingt es sogar, dass allabendlich mit Einbruch der Dunkelheit die Kirchenglocken geläutet werden als Aufruf zum Gebet. Für uns und unsere Lieben, für unser Dorf, unser Land und für diese Welt.
Zwar räumlich getrennt, aber in der Hoffnung miteinander verbunden.

 

 

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