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Auf dem Weg zur Fusion

(c) Dekanat Wöllsteinzum ersten Mal gemeinsam an den Tischen: die Synodalen der Dekanate Alzey und Wöllstein

Zum ersten Mal tagten die Synoden der Dekanate Alzey und Wöllstein gemeinsam.

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Zum ersten Mal tagten die Synoden der Evangelischen Dekanate Alzey und Wöllstein, die Ende des Jahres fusionieren sollen, gemeinsam.

Eigentlich wollten die beiden Dekanate – wie viele andere der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auch – lieber eigenständig bleiben, aber das Kirchengesetz zur Neuordnung der Dekanate gibt die Fusion nun einmal vor, und die Dekanatssynodalvorstände in den Dekanaten Alzey und Wöllstein bemühen sich nach Kräften, die Fusion in der für alle Beteiligten bestmöglichen Weise zu vollziehen.
Es wurde ein Fusionsteam zusammengestellt, dem die kürzlich verstorbene Präses des Dekanat Alzey (Heide Frisch), der Präses des Dekanats Wöllstein (Herbert Emrich), die beiden Dekaninnen der Dekanate (Susanne Schmuck-Schätzel und Monika Reubold), der Propst für Rheinhessen und Nassauer Land (Dr. Klaus-Volker Schütz) und Pfarrer Thomas Eberl, der als Kirchenverwaltungsmitglied für die Dekanatsvereinigungen zuständig ist, angehör(t)en.

Schnell wurde man sich darüber einig, dass das neue Dekanat „Dekanat Alzey-Wöllstein“ heißen soll, dass der Sitz in Alzey ist, der Dekanatssynodalvorstand aus sieben Personen bestehen soll, das bewährte Traditionen zunächst in beiden Dekanaten in bewährter Weise und am üblichen Ort beibehalten werden sollen und über vieles mehr.
Bezüglich anderer Punkte – z. B. über die Renovierung des Hauses, das Sitz des jetzigen Dekanats Alzey ist und Sitz des künftigen Dekanats Alzey-Wöllstein werden soll – entstand ein zähes Ringen, das noch nicht abgeschlossen ist, zumal auch die Stadt Alzey als Eigentümerin des Gebäudes einbezogen werden muss. Aber der Präses der Synode des Dekanats Wöllstein gab der Hoffnung Ausdruck, dass auch die noch offenen Punkte für alle Betroffenen zufriedenstellend geklärt werden können.

Pfarrer Eberl fasste für die Synodalen den bisherigen Verlauf der Vereinigungsvorbereitungen zusammen und gab einen Ausblick in die Zukunft.

Propst Dr. Schütz erläuterte das Verfahren der Wahl der Dekanin / des Dekans des neuen Dekanats. Es begann mit der Ausschreibung im Amtsblatt der EKHN vom Februar 2019 und soll mit der Wahl in der Dekanatssynode am 24. Januar 2020 enden. Wenn alles läuft, wie geplant, kann die Dekanin / der Dekan den Dienst im Dekanat Alzey-Wöllstein am 1. März 2020 antreten.

Eine Herausforderung, die noch bewältigt werden muss, ist der Sollstellenplan  für den Pfarrdienst des neuen Dekanats für die Jahre 2020 bis 2024. Die DSVs werden schon vorliegende Vorschläge beraten und den Synoden der beiden Dekanate einen Vorschlag in der Herbsttagung zum Beschluss vorlegen.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der Synodentagung war der Beschluss der Haushalte für das Jahr 2019. Der Haushalt 2020 wird dann schon ein gemeinsamer sein und von den Synoden der Dekanate Alzey und Wöllstein bei der gemeinsamen Tagung im September 2019 beschlossen werden.

Thema war auch die Jugendarbeit in den beiden jetzigen Dekanaten, und es wurden Vorschläge gemacht, wie die Jugendarbeit des vereinigten Dekanats sinnvoll gestaltet werden kann. Ein Beibehalten der jetzigen Standorte erschien dabei besonders wichtig.

Ein Herzensanliegen war den Synoden die Würdigung der verstorbenen Präses des Dekanats Alzey, Frau Heide Frisch, der aus Gesundheitsgründen ausgeschiedenen langjährigen Ehrenamtlichen Marianne Scheuermann-Bangerter und des seit 30 Jahren im Dekanat Wöllstein tätigen Pfarrers Dieter Emig.



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