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Weltladen in Wallertheim

Innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Wallertheim und Gau-Bickelheim gibt es einen Weltladen. Er ist einer von vielen vergleichbaren Läden in Rheinhessen und anderswo. Die kleine Gruppe, die ihn ehrenamtlich betreibt, freut sich über Besuch, Interesse und Mitarbeit.

Adresse: Steggasse 15, 55578 Wallertheim, neben dem Evangelischen Pfarrhaus.
Öffnungszeiten: dienstags von 17 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 11 Uhr,
donnerstags von 17 bis 18 Uhr sowie am ersten Montag im Monat von 9.30 bis 11 Uhr
(oder nach Absprache).
Kontakt: Gertrude Weisgerber, Telefon: 06732-6006894

Fairer Handel

Leitgedanke ist der „Faire Handel“: die Menschen, die in den nicht-industrialisierten Ländern Produkte für unseren Konsum herstellen, sollen einen Preis dafür bekommen, der ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Das heißt: Produktion ohne ausbeuterische Kinderarbeit; Schulbildung, medizinische Versorgung, Selbstorganisation, keine Abhängigkeit von Monokulturen und übermächtigen Handels“partnern“, Verringerung von Gesundheitsrisiken bei der Produktion.
Es geht darum, alte koloniale Strukturen in gerechte Ordnungen zu überführen.
Das setzt auf unserer Seite, auf der Seite der KonsumentInnen, die Bereitschaft voraus, etwas mehr Geld für gute Produkte auszugeben.
Der Bezug zum christlichen Glauben und Leben ist einleuchtend: wir beten zu Gott „Dein Reich komme, dein Wille geschehe“ – durch Beteiligung am fairen Handel tun wir etwas für die Gerechtigkeit, die Gott will.

Warenangebot

Der Weltladen bietet Lebensmittel (z.B. Kaffee, Tee, Reis, Gewürze, Kakao, Honig, Schokolade) und Handwerksprodukte (z.B. Schmuck, Geschenkartikel, Kerzen, Schals, Tücher, Einkaufstaschen und Körbe) an.
An jedem ersten Montag im Monat gibt es außerdem fair gehandelte Bio-Bananen zu kaufen. Partner dafür ist Banafair e.V., Gelnhausen.

Auf Bestellung liefern wir gern auch Präsentpakete für Geburtstage, Jubiläen usw.

Kosten und Gewinn

Der Laden wird ehrenamtlich betrieben; die Raumkosten trägt die Evangelische Kirchengemeinde. Überschüsse aus den Verkäufen werden in die Bildungsarbeit und die Ausstattung des Ladens investiert. Oder sie gehen an die Aktion „Brot für die Welt“.

Bildungsangebot

Gruppen (Kindergruppen, KonfirmandInnen, Erwachsenenkreise, Schulklassen) können den Laden besuchen und sich über seine Arbeit informieren. Gern kommen wir auch mit unseren Bildungsangeboten zu Besuch, z.B. mit der „Schokoladenwerkstatt“ in Vorschulgruppen und Grundschulklassen.
Termine dafür werden mit Gertrude Weisgerber, Telefon: 06732-6006894, abgesprochen.

Waren für Verkaufsstände

Bei entsprechend frühzeitiger Absprache können Aktionsgruppen aus Kirchengemeinden über den Weltladen Waren in Kommission beziehen, die sie bei örtlichen Veranstaltungen zum Verkauf anbieten: z.B. Weltgebetstag, Gemeindefest, Erntedankfest, Advents- und Weihnachtsmärkte.

Geschichte

Die Geschichte des Weltladens reicht in das Jahr 1983 zurück: beim Dekanats-Missionstag im März 1984 gehörten Waren, die von der GEPA (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt) bezogen worden waren, zum Angebot. Damals hat sich eine Aktionsgruppe gebildet, die in Wallertheim das Nebengebäude des Pfarrhauses zur Verfügung bekam und es für einen kleinen Laden (der damals noch "Dritte-Welt-Laden" hieß) herrichtete.
Trägerin des Weltladens ist die Evangelische Kirchengemeinde Wallertheim und Gau-Bickelheim.

Kooperation

Der Laden hat „Außenstellen“ in Sulzheim und Gau-Bickelheim (in der jeweiligen Katholischen Öffentlichen Bücherei) sowie in Sprendlingen (Touristbüro).
Am ersten Samstag im Monat bieten wir unsere Waren auf dem Bauernmarkt in Wörrstadt zum Verkauf an.
Der Wallertheimer Weltladen ist maßgeblich daran beteiligt, dass die Verbandsgemeinde Wörrstadt die Anerkennung/Zertifizierung als „Fair-Trade-Gemeinde“ angestrebt und im Dezember 2013 erreicht hat.

Visionen

  • In jeder Kirchengemeinde werden Waren aus dem Weltladen (oder vergleichbaren Läden), also aus fairem Handel verwendet: zum Beispiel Kaffee, Tee und Kakao beim Gemeindenachmittag.
  • Alle Konfirmandengruppen und viele Schulklassen im Dekanat erfahren etwas über den fairen Handel.
  • Für Feste und andere gemeindliche Großereignisse werden Verkaufsstände organisiert.
  • Für immer mehr Christenmenschen wird es selbstverständlich, Waren aus fairem Handel einzukaufen und so einen Beitrag für etwas mehr Gerechtigkeit in der Welt zu leisten.

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